Ist es nicht seltsam, dass Freudetränen genauso schmecken wie die aus Schmerz und Kummer, sie aber unserem Leben einen völlig anderen Geschmack verleihen?
Ist es nicht seltsam, dass alles gegeben zu haben immer noch zu wenig sein kann und nichts zu bekommen, einem irgendwann zu viel wird?
Ist es nicht seltsam, dass wir in guten Zeiten so voller Optimismus sind, in schlechten Zeiten uns aber jegliche Zuversicht fehlt?
Ist es nicht seltsam, dass wir es genießen, wenn wir alleine sein können, aber daran zweifeln, wenn wir alleine sein müssen?
Und ist es nicht seltsam, dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen, anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu finden?
Heute war ein recht schöner Tag. Ich habe zwar heute eine Klausur geschrieben, die auch recht gut verlief, aber mich heute Nachmittag mit zwei sehr guten Freundinnen getroffen um bei dem tollen Wetter zu grillen.
Leider versteh ich momentan nicht, wieso die Schwäche einer langjährigen Freundschaft sich ausgerechnet zur Zeit zeigen muss, aber umso glücklicher kann ich sein, dass ich auch wundervolle Freunde habe, auf die ich mich verlassen kann und die für mich da sind, wenn ich sie brauche ♥.Ich bin aber davon überzeugt, dass sich diese kleine "Krise" wieder legt.
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